Junior Consultant Energiemärkte: Interview mit Jacqueline Clever

Alte Rollenbilder und fehlende Frühförderung an Schulen sind laut Experten schuld daran, dass Mädchen die Begeisterung für Digitalisierung fehlt. Dem wollen wir entgegnen und anlässlich des gestrigen internationalen Frauentags im Laufe der Woche vier wundervolle IT-Kolleginnen vorstellen, die ihren Weg in die IT gewagt und geschafft haben.

Sie sind IT´lerinnen, Managerinnen, SAP-Beraterinnen und Programmiererinnen und berichten über ihren Werdegang und ihren Aufgaben hier bei der INTENSE. Das Ziel: neugierig und Mut zu machen für die wunderbare Welt der IT.

Jacqueline Clever | Junior Consultant Energiemärkte

Wer denkt, sie müsse schon mit Abi-Abschluss wissen, was sie werden möchte, sollte sich Jacquelines Interview durchlesen. Ihr war das zu Beginn nicht klar, weshalb sie einen ungewöhnlichen, in ihrer Situation aber sehr klugen Entscheidungsweg ging. Ein inspirierender Werdegang, dem wir euch heute zu lesen geben.

Kurzvorstellung

„Zwischen Apfelbäumen und Elbe – in der Nähe von Hamburg bin ich großgeworden“. Mit diesem Satz beginnt mein Lebenslauf und schöner kann ich nicht beschreiben, wo ich herkomme. Mein Name ist Jacqueline, ich bin 25 Jahre alt und lebe derzeit in Aachen. Hier habe ich mit meinem Mann, Henning, ein weiteres Nordlicht gefunden, das sich in den Westen Deutschlands verirrt hat.

Welche Ausbildung hast Du genossen?

Nach meinem Abitur wusste ich ehrlicherweise nicht, wohin die Reise gehen soll. Die Vorstellung einen Beruf oder ein Berufsfeld auszuwählen, in dem ich 30 – 40 Jahre arbeiten werde, hat mir viele Kopfschmerzen und schlaflose Nächte bereitet. Daher habe ich das Jahr nach meinem Abitur genutzt, um über ein Fernstudium erste Studienerfahrungen zu sammeln, aber vor allem durch Praktika verschiede Berufsbilder kennen zu lernen. Am Ende des Tages hat das Entdeckungsjahr mir die Sicherheit gegeben, dass mein Studium Wirtschaftsingenieurwesen mit Fachrichtung Elektrische Energietechnik zu einem Praxisfeld gehört, in dem ich gerne arbeite und das unglaublich vielseitig und spannend ist. Mein Masterstudium schloss ich im vergangenen Herbst mit einer Masterarbeit bei der Netze BW GmbH ab.

Welches Projekt bzw. welche Aufgabe hat dich bisher am meisten begeistert und warum?

Ich kann kein konkretes herausstechendes Projekt benennen, aber das war auch nie meine Erwartung oder Hoffnung für meinen Berufseinstieg. Ich schätze es sehr, dass es vielfältige Aufgaben und Projekte gibt. Aktuell teste ich App-Anwendungen auf Herz und Nieren, konzipiere und programmiere einen Use Case für Maschinelles Lernen und arbeite mich in SAP ein. So ist kein Tag wie der vorherige und ich lerne jeden Tag etwas Neues.

Wie würdest Du INTENSE als Arbeitgeber beschreiben: Gibt es etwas, was Du besonders schätzt - oder Dir auch noch wünschst?

Für mich wird die INTENSE über alle Mitarbeitenden definiert. Es herrscht ein unglaubliches Gemeinschaftsgefühl und eine mitreißende Teammentalität. Obwohl ich in diesen distanzierten Zeiten meine Arbeit begonnen habe, fühlte ich mich vom ersten Tag an willkommen und als elementarer Bestandteil eines einzigartigen Teams. Ich wünsche mir für die Zukunft, dass die INTENSE zu noch mehr Vielfältigkeit hinwächst und dass sich das langfristig auch darin zeigt, dass mehr Frauen in Führungspositionen ankommen und dort grandiose Arbeit leisten.

Für mich wird die INTENSE über alle Mitarbeitenden definiert. Es herrscht ein unglaubliches Gemeinschaftsgefühl und eine mitreißende Teammentalität.

Jacqueline Clever | INTENSE AG Tweet

Was möchtest Du Frauen gerne mitgeben, die eine ähnliche Ausbildung oder ähnliche Karriere anstreben: Gibt es etwas, was du in der Retrospektive anders gemacht hättest oder dir früher gewünscht hättest?​

Es ist okay, wenn man nach der Schule nicht sofort weiß, was der richtige Beruf/Weg ist. Nimm dir lieber einen Monat oder ein Jahr Zeit, verschiedene Wege auszuprobieren. Und egal, ob es ein Studium, eine Ausbildung oder etwas ganz anders wird: solange du Spaß daran hast, kannst du mit jedem Weg zum Erfolg und viel wichtiger zum Glück finden – dafür sollte ein geschlechtergeprägtes Rollenbild niemals ein Hindernis oder eine Abschreckung darstellen.

Weltfrauentag 2021: das lest ihr morgen

Vielen Dank für die Einblicke, Jacqueline!

Morgen geht es weiter mit der Blogreihe: Olga Zwetzig ist Wirtschaftsmathematikerin und hegt Begeisterung fürs Programmieren. Was die gebürtige Russin besonders an ihrer Arbeit liebt, beantwortet sie in unserem nächsten Interview.

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