INTENSE beim BDEW Kongress 2026: Zwischen Klarheit in den Zielen und Komplexität in der Umsetzung

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Die Energiewirtschaft ist sich über die zentralen Zukunftsfragen einig – entscheidend wird jedoch, wie die Transformation in der Praxis gelingt.

Auf der Bühne des BDEW Kongress wurden die zentralen Zukunftsfragen in der Energiewirtschaft diskutiert: Energiewende, Digitalisierung, KI, Versorgungssicherheit und die Flexibiliserung des Energiesystems. Doch entscheidend ist längst etwas anderes: die Umsetzung.

In zahlreichen Gesprächen vor Ort hat sich dieser Eindruck bestätigt. Die Herausforderungen der Branche sind bekannt, und über die Zielbilder herrscht in vielen Bereichen längst Einigkeit. Im Mittelpunkt steht nicht mehr das Was, sondern das Wie – also wie sich die Umsetzung mit der notwendigen Geschwindigkeit und einem vertretbaren Aufwand realisieren lässt.

Austausch auf Augenhöhe in einer Branche im Wandel

Unsere Kollegen Michael Zitzmann und Jan Smolka waren an zwei intensiven Kongresstagen vor Ort und haben viele bekannte Gesichter wiedergetroffen sowie neue Kontakte geknüpft.

Der Austausch mit Entscheider:innen aus EVU, Stadtwerken, Netzbetreibern und Partnerunternehmen hat dabei einmal mehr gezeigt, dass die Branche bereit ist, die anstehenden Herausforderungen gemeinsam anzugehen.

Gleichzeitig wurde deutlich, wie stark die Komplexität in der operativen Realität inzwischen geworden ist. Neue regulatorische Anforderungen, wachsende Datenmengen, steigende Marktanforderungen und historisch gewachsene Systemlandschaften treffen vielerorts auf den Anspruch, schneller und flexibler zu werden.

Von der Zieldefinition zur operativen Realität

Die Transformation der Energiewirtschaft scheitert nicht an Ideen oder Zielbildern. Die Herausforderung liegt in der operativen Umsetzung – in gewachsenen Systemlandschaften, komplexen Prozessen und fehlender Durchgängigkeit zwischen Marktrollen und Daten.

Genau hier entsteht der zentrale Hebel: integrierte Ansätze, die Komplexität reduzieren, Prozesse vernetzen und Umsetzungsgeschwindigkeit ermöglichen.

Plattformen als Enabler der Transformation

Mit TENTAC verfolgt INTENSE genau diesen Ansatz: als cloudbasierte Plattform, die energiewirtschaftliche Prozesse integriert, weiterentwickelbar ist und Versorger dabei unterstützt, Transformation nicht nur zu planen, sondern konsequent in die Umsetzung zu bringen.

Der Fokus liegt dabei auf der Verbindung von Prozessen, Daten und Marktanforderungen in einer konsistenten Systemlandschaft – als Grundlage für mehr Flexibilität und Effizienz in der Energiewirtschaft.

Batteriespeicher als Indikator für ein wachsendes Flexibilitätssystem

Neben diesen Diskussionen hat uns ein weiteres Thema begleitet: Batteriespeicher.
Die hohe Nachfrage bei den entsprechenden Fachsessions und die durchweg gut besetzten Räume haben gezeigt, welche Bedeutung Speichertechnologien inzwischen für die Branche haben. Gleichzeitig wurde deutlich, dass trotz der Dynamik weiterhin strukturelle Hürden bestehen und der aktuelle Ausbaustand zeigt, welches Potenzial noch vor uns liegt.

Der Markt wächst rasant – ebenso wie Angebote mit optimistischen Renditeversprechen. Gerade für Investitionen in die digitale Infrastruktur braucht es belastbare Entscheidungsgrundlagen. Der INTENSE EnergySolver liefert diese: durch fundierte Bewertung von Batterie Business Cases, Simulation realer Einsatzstrategien und transparente Wirtschaftlichkeitsanalysen – als Basis für tragfähige Investitionsentscheidungen und eine systemdienliche Integration.

Fazit: Klarheit in der Analyse, Herausforderung in der Umsetzung

Unser Fazit nach zwei intensiven Tagen in Berlin: Die Branche zeigt Klarheit in der Analyse und Pragmatismus in der Haltung. Die Richtung ist klar – jetzt kommt es darauf an, die Umsetzung konsequent voranzubringen.

Dies gelingt nur im Zusammenspiel von Energiewirtschaft, Politik und Technologiepartnern – und mit Lösungen, die Komplexität beherrschbar machen.